Jägersauce kommt ursprünglich aus Frankreich. Die Jäger sammelten im Wald Pilze und Kräuter und kochten damit eine sogenannte Sauce Chasseur. Oft wird die Sauce zu Wildfleisch serviert oder im deutschen Raum giesst man sie auch gerne über ein Schnitzel. Zu Reis, Nudeln oder Quarkspätzle passt der Saucenklassiker ebenfalls prima. Die Jägersauce ist ein wahrer Allrounder.
250 g Quark, 250 g Mehl, 10 g Hartweizengriess, 4 Eier, 1 TL Salz und 1 Msp Muskatnuss in einer Schüssel kurz vermengen.
Den Teig mit einer Lochkelle oder von Hand schlagen bis er Blasen wirft und zäh vom Löffel fällt ohne zu reissen.
Den Teig 15 min ruhen lassen. Währenddessen Salzwasser aufkochen und für die Jägersauce 1 Zwiebel hacken und 250 g Pilze in Scheiben schneiden.
Den Teig durch ein Knöpflesieb direkt ins köchelnde Salzwasser streichen oder alternativ die Spätzle von Hand ins Kochwasser schaben.
Wenn die Spätzle oben schwimmen ausschütten und mit kaltem Wasser abschrecken. Nun die Jägersauce zubereiten:
Jägersauce
200 g Speck anbraten.
Die Zwiebeln und die Pilze mit andünsten.
Mit 150 ml Weisswein ablöschen.
1 TL Oregano, 1 TL Thymian, 1 TL Fleischbouillon und 1 Msp Pfeffer unterrühren und 10 min zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Währenddessen die Quarkspätzle in Butter anbraten.
200 ml Vollrahm mit 1 EL Speisestärke glatt rühren und unter die Sauce mischen.
Die Sauce kurz aufkochen lassen, bei mittlerer Hitze eindicken lassen und abschmecken.
Die Jägersauce mit den angebratenen Quarkspätzle servieren.
Tipp
Quarkspätzle sind im Gegensatz zu klassischen Spätzle weicher. Die Jägersauce passt auch wunderbar zu Spätzle ohne Quark und auch zu grünen Spinatspätzle.
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