Die Schweizer Rhabarberwähe ist ein beliebter Frühlingsklassiker und begeistert mit ihrer feinen Balance aus süss und leicht säuerlich. Perfekt als Dessert, zum Zvieri oder als süsse Hauptspeise. Frischer Rhabarber sorgt während der Saison für besonders viel Aroma, doch auch ausserhalb der Frühlingsmonate lässt sich die Wähe mit Tiefkühlfrüchten wunderbar nachbacken und das ganze Jahr über geniessen.
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Anleitungen
Mürbeteig
200 g Mehl, 50 g Zucker und 1 Msp Salz in einer Schüssel mischen.
Dann 100 g Butter in kleinen Stückchen und 1 Ei hinzufügen und mit den Händen zu einer krümeligen Masse reiben.
Die Krümel in eine mit Backpapier belegte 26er Tarte- oder Springform drücken und einen gleichmässig dünnen Boden und einen 3 cm hohen Rand formen.
Den Teig dicht einstechen und mindestens 30 min zugedeckt kühl stellen und inzwischen den Rhabarber rüsten.
Den Backofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.
Den gekühlten Teigboden knapp mit ca 3 EL Mandeln bedecken.
Fruchtbelag
Etwa 750 g Rhabarber waschen. Dicke Stangen schälen und den Rhabarber in dünne Scheiben schneiden. Mit 4 EL Zucker mischen und gleichmässig auf dem Teigboden verteilen.Für eine Fruchtwähe mit Tiefkühlrhabarber 650 g gerüsteten, tiefgekühlten Rhabarber verwenden. Die gefrorenen Früchte direkt auf dem Teigboden verteilen. Ist der Rhabarber bereits gesüsst, muss kein zusätzlicher Zucker hinzugefügt werden.
Die Wähe 20 min bei 200° Ober/Unterhitze auf unterster Schiene vorbacken. (mit gefrorenen Früchten 25 min vorbacken)
Guss
100 ml Milch, 100 ml Rahm, 1 EL Zucker, 1 Pk Vanillezucker, 1 ½ TL Speisestärke und 1 Ei mit einem Schwingbesen oder einer Gabel verquirlen.
Nach Ablauf der 20 min Backzeit den Guss über den Rhabarber giessen.
Die Wähe nochmal ca 20 min auf unterster Schiene fertig backen. Die Füllung ist noch wackelig und wird nach dem Auskühlen fest.
Topping
Die Rhabarberwähe nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.